Blitzgerät

Blitzgeräte gibt es in verschiedenen Bauformen. Üblich sind eingebaute Blitzgeräte, Aufsteckblitzgeräte, die auf den Blitzschuh der Kamera geschoben werden und Stabblitzgeräte, die neben der Kamera angebracht und über ein Kabel mit dem Blitzschuh verbunden sind. Daneben gibt es noch Studioblitzgeräte, die auf einem Stativ befestigt und dem Gebrauch im Fotostudio vorbehalten sind.

Eine wichtige Kenngröße bei Blitzgeräten ist die Leitzahl. Je größer die Leitzahl ist, umso weiter reicht das Blitzlicht. Die kleinste Leitzahl haben in der Regel die eingebauten Blitzgeräte, die höchste ist bei den Studioblitzen anzutreffen. Die Leitzahl ist in den meisten Fällen ein konstanter Wert. Eine Ausnahme gibt es bei den so genannten Zoom-Blitzgeräten. Bei diesen lässt sich der Abstand zwischen dem Reflektor und der Blitzröhre ändern. Hierdurch ändert sich die Größe der Fläche, die der Blitz ausleuchtet, aber auch die maximale Blitzentfernung und damit die Leitzahl.

Die in Kameras eingebauten Blitzgeräte sind meist sehr schwach und nur als Notlösung zu gebrauchen. Allerdings verfügen sie über den großen Vorteil, dass sie keinen Platz benötigen und nicht vergessen werden können, sie haben also durchaus ihre Berechtigung. Wenn vorhersehbar ist, dass Aufnahmen mit Blitzlicht gemacht werden müssen, empfiehlt sich der Gebrauch eines Aufsteckblitzes oder eines Stabblitzes. Die Leitzahl dieser Geräte ist wesentlich höher als bei eingebauten Blitzen. Außerdem verfügen diese Modelle oft über ein Gelenk, mit dessen Hilfe indirektes Blitzen möglich ist.