Blendenzahl

Die Qualität einer Fotografie hängt unter anderem von der Belichtung ab. Darunter versteht man die Menge des in die Kamera einfallenden Lichtes. Bei einem gut belichteten Foto sind die Farben und die Umrisse klar zu erkennen, das fotografierte Objekt wird deutlich abgebildet. Das ist unabhängig davon, ob analog oder digital fotografiert wird. Entweder es muss der eingelegte Film oder der Bildsensor einer digitalen Kamera belichtet werden.

Da allerdings die Lichtverhältnisse sehr unterschiedlich sein können, muss die Menge des einfallenden Lichtes geregelt werden können, d.h., die Belichtung muss an die Lichtverhältnisse angepasst werden. An einem trüben Herbsttag muss mehr Licht “eingefangen” werden, um ein klares Foto zu erhalten, als an einem sonnigen Frühlingstag. Da viele Kameras die Anpassung automatisch vornehmen, ist das in diesem Falle kein größeres Problem.

Soll die Belichtung manuell eingestellt werden, dann muss die Blende verändert werden. Die Blende besteht aus beweglichen Lamellen, die in der Mitte ein Loch lassen. Durch eine veränderte Einstellung vergrößert oder verkleinert sich dieses Loch, durch das das Licht in die Kamera fallen kann. Es leuchtet ein, dass beim Fotografieren an trüben Tagen die Blende eine größere Öffnung bilden muss, als bei Sonnenlicht.

Die Blendenzahl gibt an, ob mit einer großen oder kleinen Blendenöffnung fotografiert wird. Vor dieser Zahl wird immer ein “f” angegeben. Im Normalfall gibt es folgende Blendenzahlen: f/16; f/11; f/8; f/5,6; f/4; f/2,8; f/2. Es ist wichtig zu wissen, dass die größte Blendenzahl die kleinste Blendenöffnung darstellt. Bei Blendenzahl f/2 ist die Blende ganz offen, bei f/16 bleibt nur eine kleine Öffnung in der Blendenmitte.