Auflösung
Die Qualität einer Fotografie wird meist durch das Motiv, die Belichtung, die Bildschärfe oder die Farbwiedergabe bestimmt. Aber in diesem Zusammenhang fällt immer wieder der Begriff Auflösung.
Jedes Bild besteht aus einzelnen Bildpunkten. Wird eine Fotografie über das Normalmaß vergrößert, dann werden diese Punkte deutlich sichtbar, das Bild bekommt ein mosaikartiges Aussehen. Diese Bildpunkte werden als Pixel bezeichnet. Für die Auflösung eines digitalen Bildes ist nun entscheidend, wie viele Pixel sich auf einer bestimmten Maßeinheit befinden. Zur Beurteilung der Auflösung eines Bildes hat sich die amerikanische Maßeinheit Inch (1 Inch = 2,54 cm) durchgesetzt. Somit hat ein Foto mit einer Auflösung von 300 Pixel pro Inch (300 ppi) eine bessere Auflösung als ein Bild mit 150 ppi.
Für die Qualität eines Fotos bedeutet das, dass auf einer Fotografie mit hoher Auflösung wesentlich mehr Pixel existieren und es könnte dadurch wesentlich stärker vergrößert werden ohne dass die einzelnen Bildpunkte hervortreten. Das bedeutet auch, dass sich ein Bild mit hoher Pixelzahl immer durch Schärfe und Brillanz auszeichnet.
Auf der Kamera wird die Auflösung durch die Bildgröße eingestellt. So entspricht die Bildgröße von 3872 x 2592 einer Pixelzahl von 3872 in der Breite und 2592 in der Höhe des Bildes. Das wären etwa 10 Megapixel. Eine solche Fotografie kann bis zu einer Größe von etwa 50 x 30 cm superscharf ausgedruckt werden.
Eine gute Auflösung ist also immer mit einer großen Pixelzahl verbunden. Das bedeutet, dass diese vielen Bildpunkte auch gespeichert werden müssen und somit braucht ein Bild mit einer großen Auflösung auch mehr Speicherplatz.